Warum nicht Ökostadt?

Bild von Solarpanels

Bereits seit einigen Jahren wird der komplette städt. Strombedarf (rund 7.800 MWh/Jahr) zu 100% aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist. Die Erzeugung wird jährlich durch Herkunftsnachweise gemäß §79 des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vom Umweltbundesamt belegt. Es handelt sich dabei um Strom aus Erneuerbaren Energien aus Deutschland. In 2017 z.B. aus einem Wasserkraftwerk in 88457 Kirchdorf an der Iller. Diese Vereinbarung ist im Frühjahr 2018 bis Ende 2023 verlängert worden

(Die Anfrage und die Antwort sind hier dokumentiert auf Seite 32 und 33 des PDF)

Das obige Zitat ist ein Auszug aus einer schriftlichen Antwort auf eine mündliche Anfrage von unserem Fraktionsvorsitzendem Achim Brauer in der Ratssitzung vom 17.09.2018.

Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Finanzen am 20.11.2018 fragte Achim Brauer, warum die Stadt Bergheim mit dieser Tatsache nicht offensiv an die Öffentlichkeit geht und Bergheim als „Ökostadt“ bewirbt. Die Antwort der Verwaltung darauf steht noch aus.

Achim Brauer vertritt die Meinung, dass es von großem öffentlichem Interesse wäre, wenn die Menschen im Erftkreis erführen, wie es in Bergheim und den restlichen Kommunen mit dem Bezug von „Erneuerbaren Energien“ aussieht.

Unsere Fraktion begrüßt es, dass die Stadt Bergheim in „Erneuerbare Energien“ investiert.

Wir halten es aber für genauso wichtig, dass für die Mitarbeiter*innen in der Braunkohle eine optimale Lösung gefunden wird, da der möglichst schnelle und sozialverträgliche Ausstieg aus der Braunkohle ein wichtiges Anliegen unserer politischen Arbeit ist.

Hierzu gehört es, dass wir eine offene Diskussion über die Interessen der Menschen in unserer Region und die Interessen der Aktionär*innen von RWE führen.

Die gewaltfreien Umweltaktivist*innen sollten nicht als „schwarze Schafe“ sondern als wichtige Mahner*innen und Unterstützer*innen wahrgenommen werden.

Eine offenere und faktenbasierte Diskussion wird allen Menschen in der Region dienen.

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