Die Linksjugend äußert sich zur JU

Logo der Linksjugend Solid

Die JU des Erftkreises wirft der jungen Aktivistin, Greta Thunberg, Ignoranz vor. Auslöser war die Einladung der JU an Greta zu einem Gespräch „auf Augenhöhe“. Die Absage Thunbergs hat die JU wohl stark in ihrem Selbstverständnis getroffen.

Solid, die Linksjugend, hat in der heutigen Ausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers ihrerseits eine Stellungsnahme dazu abgegeben und hier Verständnis für die Absage Thunbergs signalisiert.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang waren auch einige Leserbriefe. An den Reaktionen der Verfasser ist erkennbar, dass sich hier die JU wohl ein klassisches Eigentor eingefangen hat.

„Die Äußerungen der Jungen Union lassen genau jenen Willen zu einer sachlichen Diskussion vermissen, den diese so vehement einfordert. Die Autoren erheben sich selbst moralisch und intellektuell über die zotteligen Ökos aus dem Hambacher Forst, können aber genau diesen Anspruch nicht einlösen. Die JU spricht wiederholt von Ignoranz. Ist es denn nicht gerade die CDU, die über Jahrzehnte den Umwelt- und Klimaschutz ignoriert, mit Schattendiskursen von diesen Themen ablenkt und stattdessen lieber die Nähe zu den Vertretern der Energie- und Automobilwirtschaft gesucht hat?“

Interessant auch, dass dem Verfasser des Leserbriefs, die fehlende politische Neutralität des Kölner Stadt-Anzeigers bei dem Artikel über die JU missfällt. Er mahnt hier eine weniger tendenziöse Berichterstattung, sondern vielmehr eine kritische Analyse, an. Diese lies der Stadt-Anzeiger bei der Meldung vermissen.

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