Erschreckendes Bild bei der Sauberkeit

erschreckendes bild bei der sauberkeit

Am vergangenen Samstag erschien im Kölner Stadt-Anzeiger ein Artikel über die Ergebnisse der Schulbereisungskommission. Diese war auf einen Antrag der CDU Anfang 2018 ins Leben gerufen worden. Nunmehr sind alle 18 Schulstandorte in Bergheim von der Kommission besucht worden.
Grundsätzlich sei der Zustand nicht schlecht – dennoch gäbe es einige Mängel, die behoben gehören. Vor allem bei der Sauberkeit:

Das Ergebnis bei der Schulbereisung war erschreckend.

So äußerte sich Frau Hülsewig (CDU), die Vorsitzende der Schulbereisungskommission, über den Zustand der Toiletten in den Schulen. Erste Sanierungsmaßnahmen seitens der Stadt seien bereits angelaufen.

Es muss ein Konzept her!

So lautet die Forderung von Frau Hülsewig als Reaktion auf den zum Teil erbärmlichen Zustand der WC-Räume in den Schulen.

Vor Jahren wurde mit den Stimmen der CDU beschlossen, die Reinigung an den Schulen an externe Firmen zu vergeben. Das ist nun scheinbar gründlich schief gelaufen. Die betrauten Firmen kamen ihrer Arbeit nicht in der gewünschten Qualität nach. Auch nach einem Wechsel der mit den Reinigungsaufgaben betrauten Firma, konnte keine Verbesserung erreicht werden.

Bereits am 8. April 2019 hatte Achim Brauer, unser Fraktionsvorsitzender, in seiner Haushaltsrede gefordert, eigenes Personal der Stadt Bergheim, gerade im Bereich der Reinigungskräfte, zu erhalten:

"Wir haben angeregt, den Abbau der Stellen für städtische Reinigungskräfte zu überprüfen und ggf. zu beenden. Der Beschluss zum Personalabbau ist vor 2010 gefasst worden und wurde bis heute nicht überprüft. Aus unserer Sicht ist es sinnvoll eigenes Reinigungspersonal gerade in der kleinflächigen Reinigung zu erhalten, anstatt an Fremdanbieter zu vergeben und mit viel Aufwand und wenig Erfolg die Vertragserfüllung zu kontrollieren.“

Achim Brauer

Zur Sitzung des A.f. Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Finanzen am 02.04.2019 hatte unsere Fraktion einen entsprechenden Antrag formuliert. Dieser wurde jedoch mit den Stimmen von CDU und Grünen mit 6:11 Stimmen abgelehnt.

War es in der Vergangenheit eher so, dass Anträge unserer Fraktion grundsätzlich auf Ablehnung bei CDU und Grünen stießen, sind wir erfreut, das jetzt zumindest ein Nachdenken in der Ratsmehrheit einsetzt. Das zeigt das obige Beispiel wie auch unsere Initiative zur Senkung der Bestattungsgebühren (s. hier) in Bergheim. Auch wenn die jetzt beschlossene Senkung mit ca. 7% eher moderat ausfällt und in der Höhe nicht unseren Forderungen entspricht, so ist der eingeschlagene Weg Grund zu Optimismus, dass da noch mehr bewegt werden kann. Ganz im Sinne des erst kürzlich vereinbarten Bündnisses für einen fairen Wahlkampf für die bevorstehenden Kommunalwahlen.

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