Kindeswohlgefährdung in Bergheim

kindeswohlgefährdung in bergheim

Das Wohl der Kinder in Bergheim muss genauer in den Blick genommen werden. Unsere Fraktion hat heute eine Pressemitteilung zum Thema „Kindeswohlgefährdung in Bergheim“ herausgegeben. Hier ist der Text im Wortlaut.

Kindeswohlgefährdung in Bergheim

Armut – insbesondere die Kinderarmut – sind Themen, denen unsere Fraktion ihre besondere Aufmerksamkeit widmet.
In der letzten Ratssitzung am 08.02.21 ging es in der Vorlage 28/2021 um die außerplanmäßige, erhebliche Mittelbereitstellung zum Ankauf des Objektes Frenser Str. 13-15. Es handelt sich hier nach Auffassung der Verwaltung um ein heruntergekommenes Hochhaus. Die Mieter sollen nun entmietet werden, das Objekt soll abgerissen werden. Ein Vorschlag der Grünen zu einer nachhaltigen Sanierung des Objektes wurde von uns unterstützt und vom Rat abschlägig beschieden.

In welchem Zustand das Objekt ist, davon konnte sich unser Fraktionsvorsitzender, Achim Brauer, bei einem Besuch am vergangenen Dienstag persönlich ein Bild machen.

Im ganzen Haus gibt es keine funktionierende Heizung und Schimmelbefall in Wohnbereichen. Der Vermieter stellt den Bewohnern Elektroradiatoren zur Verfügung, deren Kapazität für eine ganze Wohnung nicht reicht – gleichzeitig aber so viel Strom verbrauchen, dass das Stromnetz im Haus überlastet ist.

Achim Brauer hat nun offiziell den Bürgermeister in einer Mail über diese Zustände in Kenntnis gesetzt und widerspricht vehement den Andeutungen seitens der CDU-Fraktion, dass ja im Haus ausschließlich Monteure wohnen würden. Tatsächlich wohnen sogar schwerkranke Kinder in dem unbeheizten Gebäude.

„Das ist in meinen Augen eine klare Gefährdung des Kindeswohls und eine Schande für Bergheim. Dabei muss ich an den Bericht über das in Bergheim unter den Augen des Jugendamtes fast verhungerte Kind denken, über das der Kölner Stadt-Anzeiger am 13.02.21 berichtet. Gerade noch 8 Kilo wog das Mädchen als ein Arzt eingriff und es ins Krankenhaus überwies. Wo greifen da die von der Verwaltung so gepriesenen Präventionsketten zum Schutz gefährdeter Kinder?“ , führt Achim Brauer weiter aus.

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